Warum wir Licht brauchen

In den kalten Wintermonaten fühlen wir immer wieder, wie wichtig Licht für uns ist. An den vielen grauen Tagen, an denen sich die Sonne nur selten zeigt, fühlen wir uns einfach nicht so gut. Im Sommer, wenn wir viele Stunden am Tag die wohlig-warmen Strahlen geniessen können, ist es genau das Gegenteil. Das ist nicht einfach ein Gefühl, sondern hat biologische Gründe.

Licht auf Schweizer Berge
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Wie wirkt sich Licht auf uns aus?

Bis zu 100.000 Lux bekommen wir an sonnigen Tagen im Sommer verabreicht. Im Winter reduziert sich diese Anzahl auf 3.500 Lux. Der Unterschied ist eklatant. Lux ist die Einheit, in der die Stärke von Licht gemessen wird. Auch bei Kunstlicht, wie unseren Spiegelschränken mit Licht, wird die Stärke in dieser Einheit gemessen.

In absoluter Dunkelheit können wir Menschen nicht sehen. Aber nicht nur dafür ist das Licht wichtig für uns. Auch unsere biologische Uhr ist abhängig vom Licht. Wer einmal in einem Zimmer ohne Verdunkelung geschlafen und keinen Wecker gestellt hat, weiß, dass er irgendwann automatisch von dem hereinscheinenden Licht geweckt wird.

Bei dem sogenannten „Bunker-Experiment“ haben Menschen freiwillig teilweise monatelang in einem Raum, abgeschlossen von der Aussenwelt, ohne Radio, Uhren oder Fernsehen und ohne Tageslicht gelebt. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Trotz dieser eklatanten Veränderung und ohne natürliches Licht haben sich die Prozesse in Bezug auf unser körperliches Empfinden und unser Wahrnehmung nicht geändert. Einziger Unterschied: Die biologische Uhr tickte plötzlich 25 Stunden. Damit ist klar: Unsere innere Uhr steuert uns, ob wir es wollen oder nicht. Sie ist uns in unsere Genen mitgegeben worden.

In geschlossenen Räumen werden diese Fakten besonders spürbar. Ist zu wenig Licht vorhanden, fühlen wir uns schnell müde und schlapp. Ein kleiner Spaziergang im strahlenden Sonnenschein kann dann schon helfen, die Batterien wieder aufzuladen.

Wirkt sich künstliches Licht positiv auf das Wohlbefinden von Menschen aus?

Früher ging es bei der Lichtplanung hauptsächlich darum, die Räume in einer attraktiven Helligkeit erscheinen zu lassen. Das ist auch heute noch wichtig, aber zusätzlich werden die Auswirkungen von Licht auf den Menschen immer mehr in den Fokus gerückt.

Und das ist gut so! Schliesslich verbringen wir heute bis zu 90% unserer Zeit in Räumen. Die Erforschung von positiven Auswirkungen des Kunstlichts auf den Körper und deren Weiterentwicklung ist bei dieser Quote quasi unabdingbar. Allerdings stecken viele Studien noch in Ihren Kinderschuhen und liefern noch keine abschliessenden Ergebnisse.

Der Anspruch an die Lichtverhältnisse ist abhängig von der Tageszeit.

Am Morgen brauchen wir mehr Licht, um nicht direkt wieder müde zu werden. Zum Abend hin benötigen wir weniger davon und kurz vorm Einschlafen darf es gerne schon fast dunkel sein.

Licht in Räumen, künstliches Licht
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Wenn die Lichtsituation nicht optimal ist, wird unsere innere Uhr gestört. Gerade am Morgen ist es wichtig, besonders viel Helligkeit zu bekommen, um unsere innere Uhr nicht zu stören. Halten wir uns zu dieser Tageszeit in einem gut beleuchteten Raum auf, kann unser Körper mit Irritationen durch grelles Licht, wie dem Smartphone am Abend vor dem Schlafen, besser umgehen und diese sogar ganz ignorieren.

Lichtquellen, die in ihrer Stärke anpassbar sind, also gedimmt werden können, sind ideal, um die Lichtverhältnisse in der eigenen Wohnung an die Tageszeit anzupassen. So kann ein Spiegelschrank mit Licht im Badezimmer am Morgen heller eingestellt werden, womit dieser Sie nicht nur bei der Vorbereitung für den Tag unterstützt, sondern auch dafür sorgt, dass Sie sich wacher fühlen. Und am Abend kann ein solcher Spiegel mit Licht über einen Sensor auf eine wohltuende Stärke heruntergedimmt werden. Auf diese Art können Sie ihr Licht optimal an die Tageszeit und Ihre innere Uhr anpassen.

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